| Die künstliche Säuglingsernährung vor Nestle | zurück | |||
| Kurz zusammengefasst kann man sagen,
dass vor der Erfindung der Hitzesterilisierung die Säuglinge durch die
Ernährung sehr gefährdet waren.
Schnuller wurden in Bier oder Abwaschwasser getaucht. Durch die Kuhmilch, die natürlich erst ältere Säuglinge bekamen wurden Bruzellose und Tuberkulose übertragen. Infizierte Frauen übertrugen ihre Krankheiten, zum Beispiel die Syphillis beim Stillen auf die genährten Kinder. Und Syphillis kranke Säuglinge infizierten ihre Ammen, die sich, wenn sie genug Bescheid wussten, weigerten diese Kinder, von der Mutter ausgesetzt, zu stillen. Eine andere Möglichkeit als das Stillen, bei der die Säuglinge auch Überlebenschancen hatten, gab es aber nicht. Die beste Übersicht findet sich bei Hermann Brüning: Die künstliche Säuglingsernährung, Enke Vlg., Stuttgart 1908. |
Hermann Brünings Doktorarbeit vom Anfang des Jahrhunderst wurde als Buch veröffentlicht und ist über Bibiliotheken und über www.zvab.de noch erhältlich | |||
| Gefährdung durch Stillen heute | ||||
| Kinder von Aids oder HTLV-I infizierten
Frauen können diese Erkrankung durch die Brusternährung auf Säuglinge
übertragen.
Auch die die mögliche Infektion von Säuglingen durch einen Menschliches Brustkrebs Virus wurde nach der Entdeckung des Maus Mamma Tumorvirus MMTV durch epidemiologische Studien überprüft. Aber es zeigten sich keine der befürchteten Gefahren. Es war auch nicht wirklich zu erwarten, da die Erkrankung an Brustkrebs gerade in den geographischen Bereichen in denen fast nur menschlich Milch zur Ernährung der Säuglinge Verwendung fand, sehr gering war. |
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